94. Synode der Ev.-Luth. Freikirche

94. Synode der Ev.-Lutherischen Freikirche

Synodalsonntag – festlicher Abschluss

Der letzte Tag der Synode begann um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst gemeinsam mit der Altluth. Dreieinigkeitsgemeinde der Ev.-Luth. Freikirche in Chemnitz und zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland. Im Gottesdienst wurde der neugewählte Synodalrat durch Pf. in Ruhe Martin Hoffmann (Zwickau) in sein Amt eingeführt. Präses Michael Herbst predigte über 2.Korinther 5,18-21. Schließlich wurde das heilige Abendmahl gefeiert.

 

Einfuehrung des Synodalrats

Nach einem gemeinsamen Mittagessen begann um 14.00 Uhr die Festversammlung, die musikalisch vom Bläser- und Sängerchor der Gemeinde mit Unterstützung aus Nachbargemeinden ausgestaltet war. In den zwei Stunden grüßte Prof. James Danell, der Kontaktmann der Wisconsin Evanglical Lutheran Synod (WELS) zu unserer Kirche, die Festversammlung auch im Namen der WELS. Weitere Informationen kamen von Prof. Souksamay Phetsanghan, der mit einer Gruppe von Schülern der Lutheran Preparatory School (Watertown, WI; WELS) aktuell Deutschland bereist und am Sonntag auch Gast unserer Synode war. Die Schüler sangen die erste Strophe von Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“ in Deutsch und Englisch. Der neue Präses der Lutherischen Kirche in Albanien, Nikola Bishka berichtete über seine Arbeit in der Heimat und dankte zudem noch einmal persönlich den Gliedern unserer Kirche für die Spenden, die unter anderem nach dem Erdbeben im November 2019 in Albanien eingegangen waren.

Pr. Nikola Bishka (Albanien)

Danach gab Pf. Martin Wilde, als der vor 6 Jahren dazu berufene Missionar und Gemeindepfarrer der Kreuzgemeinde Greifwald, in Wort und Bild einen Einblick in die Gemeinde- und Missionsarbeit unserer Kirche in Norddeutschland. Vor zehn Jahren hatte die Synode der Ev.-Luth. Freikirche Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft mit der Freien Evangelisch-Lutherischen Stadtgemeinde in Würzburg (FELS) aufgerichtet. Aus diesem Anlass wollte ursprünglich der Gemeindeleiter Herr Urs John über die aktuelle Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit unserer Kirche berichten. Leider war ihm das aufgrund einer Erkrankung nicht möglich. So gab Vizepräses Jörg Kubitschek einen Einblick in die Arbeit. Er reist regelmäßig zu unseren Glaubensgeschwistern nach Würzburg und organisiert die montaltiche Hilfe dort durch Pastoren aus unserer Mitte. Mit Gebet und Segen, sowie Gesang des Liedes „Nun danket alle Gott“ endete die 94. Synode der Evangelisch-Lutherischen Freikirche gegen 16.00 Uhr. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen traten die Synodalen und Gäste schließlich die Heimreise an. Im Namen des Synodalrates dankt Pr. Michael Herbst der gastgebenden Gemeinde für ihre herzliche Aufnahme und Bewirtung.